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Freitag, 03 September 2010
 
 
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Technischer Defekt im Blockheizwerk
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Technischer Defekt

RAI-BREITENBACH. Der Schwelbrand, der das Feuer im Blockheizwerk der Genossenschaft Bioenergiedorf Rai-Breitenbach verursacht hat (ECHO vom Montag, „Brand im Heizkraftwerk schockiert“), bei dem ein Schaden von mehr als 250 000 Euro entstanden ist, wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen technischen Defekt ausgelöst: Vermutlich hat sich eine Klappe über dem Vergaser, durch die Holzhackschnitzel in den Brennraum nachfließen, nicht richtig geschlossen. Das haben die Experten der Kriminalpolizei bei ihren Untersuchungen festgestellt, wie gestern bekannt wurde.

Das Landeskriminalamt hatte einen Sachverständigen hinzugezogen, der die Anlage teilweise demontierte, um die Brandursache zu ergründen. Ein Fremdverschulden oder gar Brandstiftung schließen die Ermittler aus. Das Gebäude war zur Zeit des Unglücks ordnungsgemäß verschlossen. Das sagte Erster Kriminalhauptkommissar Werner Kettner, stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Erbach, gestern auf ECHO-Anfrage.

Elektrik, Dach und Außenwänden des in Strohballenbauweise errichteten Blockheizkraftwerkes sind stark beschädigt. Wie berichtet, war es den Feuerwehren bei dem Brand am Samstagmittag gelungen, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Der Brand war im Bevorratungsbehälter des Holzvergasers entstanden und hatte sich dann rasch ausgebreitet. big/est

 
Supermarkt in Breuberg komplett ausgebrannt
Geschrieben von Administrator   

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BREUBERG. Ein Feuer hat gegen 13.20 Uhr einen Netto-Markt in einem Neustädter Wohngebiet unweit der Firma Odenwald-Konserven komplett zerstört, den Schaden schätzt die Polizei auf rund eine Million Euro.

Glück im Unglück: Bei dem Großbrand wurde niemand verletzt, Mitarbeiter und Kunden konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, auch Anwohner waren nicht direkt bedroht. Entdeckt hatte den Brand eine Kundin des Netto-Marktes, sie verständigte sofort den Marktleiter. Löschversuche des Personals blieben jedoch erfolglos.

Das Feuer griff zunächst auf einen Foliencontainer über und erfasste dann das Dach des Marktes. Der Marktleiter evakuierte daraufhin den Markt, so dass weder Kunden noch Marktpersonal verletzt wurden.

Als die alarmierten Feuerwehren eintrafen, stand die Dachkonstruktion bereits in Flammen. Noch vor Ort konnte die Polizei Zeugen vernehmen. Nach jetzigem Ermittlungsstand muss davon ausgegangen werden, dass das Feuer von einem Kind entzündet wurde. So soll ein acht- bis zwölfjähriger Junge mit südländischem Aussehen im Bereich des Papiercontainers mit Feuerwerkskörpern gespielt haben. Nach einer Explosion eines solchen Feuerwerkskörpers sei er fortgerannt, berichteten Zeugen. Unmittelbar danach wurde der Brand in dem Container entdeckt.

Nachdem die Meldung von dem Feuer gegen 13.20 Uhr bei der Leitstelle der Polizei eingegangen war, rückten sämtliche Breuberger Stadtteilwehren aus, wie Stadtbrandmeister Volker Schnellbacher auf Anfrage erklärte.

Zunächst erreichten die Brandschützer aus Neustadt den Einsatzort, bei ihrem Eintreffen waren die Flammen jedoch schon großflächig auf die Dachkonstruktion übergesprungen. Nachdem das Dach dann völlig ausgebrannt war, stürzte es in den menschenleeren Markt.Vor Ort waren zu diesem Zeitpunkt neben den Rettungskräften auch Brandschützer aus Lützelbach und Lützel-Wiebelsbach im Einsatz. Auch die Spezialfahrzeuge mit den großen Drehleitern aus Höchst und Erbach mussten angefordert werden.

Den vereinten Einsatzkräften gelang es schließlich, ein Übergreifen der Flammen auf die Bebauung im nahen Wohngebiet zu verhindern.

Die Polizei sucht noch weiter Zeugen und Personen, die Aussagen zu der Identität des dringend tatverdächtigen Jungen machen können. Er trug zur Tatzeit ein helles bis beigefarbenes kariertes Oberteil. Hinweise nimmt die Polizei in Erbach unter der Telefonnummer 06062 9530 entgegen.

 
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