Der Odenwaldkreis informiert:

Großer Dank an Günter Verst für Einsatz im Müllabfuhr-Zweckverband


Bildunterschrift
Geehrt: Günter Verst (Mitte) hält die Urkunde zur Ernennung als Ehrenverbandsvorsteher in den Händen. Überreicht wurde sie ihm vom Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Georg Raab (rechts) und dem stellvertretenden Verbandsvorsteher, dem Brombachtaler Bürgermeister Andreas Koch (zweiter von links). Zu den Gratulanten gehören auch die beiden vorherigen Vorsitzenden der Verbandsversammlung, mit denen Verst zusammenarbeitete: Hedwig Seiler (2011 bis 2021) und Otto Ihrig (1993 bis 2011).


Matiaske hob unter anderem hervor, dass Verst den Verband angesichts vieler Herausforderungen und Umbrüche in der Abfallwirtschaft hartnäckig und überzeugend sicher durch die Zeiten geführt und immer für eine „hohe Entsorgungssicherheit“ im Odenwaldkreis und für die Sicherung vieler Arbeitsplätze gesorgt habe. „Günter Verst war über all die Jahre wesentlich für die positive Entwicklung des Verbands verantwortlich.“

Der MZVO, der von allen zwölf Städten und Gemeinden getragen wird, hat zwei Aufgaben übernommen: diejenige der Kommunen, den Müll einzusammeln, und diejenige des Kreises, eine geordnete Abfallbeseitigung sicherzustellen. Verst wurde im September 1988 zum Verbandsvorsteher bestimmt, am 31. Januar 2024 endet seine Amtszeit. Sein Nachfolger ist der Lützelbacher Bürgermeister Tassilo Schindler.

Für seine Verdienste wurde Verst zum Ehrenverbandsvorsteher ernannt. Die entsprechende Urkunde überreichten ihm der Vorsitzende der Verbandsversammlung, Georg Raab, und der stellvertretende Verbandsvorsteher, der Brombachtaler Bürgermeister Andreas Koch.

Auch Raab würdigte das große Engagement Versts, der alle wesentlichen strategischen Entscheidungen vorbereitet habe. Verst habe ein großes Vertrauen genossen, sowohl im Verband als auch bei den Kooperationspartnern in der Abfallwirtschaft.

Verst bedankte sich bei allen, die ihn in seiner langen Amtszeit begleitet haben und erinnerte an einige Meilensteine seiner Amtszeit wie etwa die Umstellung der Deponierung von Abfällen in Brombachtal auf die Verbrennung in Darmstadt, die Gründung der Abfallwirtschaft Odenwald GmbH gemeinsam mit der Firma RESO, den Beitritt zum Zweckverband Abfallwirtschaft Südhessen, die Einführung der Bio-Tonne und die Deponie-Nachsorge in Brombachtal. Die Maxime seines Handelns sei immer gewesen, „eine dauerhafte Entsorgungssicherheit zu gewährleisten“, so Verst. Explizit dankte er Verbandsgeschäftsführer Stephan Kelbert und dessen Team für die gute Zusammenarbeit. Der Verband sei für die Zukunft sehr gut aufgestellt.