Erste-Hilfe-Tag an der Georg-Ackermann-Schule

Kurz mal nicht aufgepasst ...

... und schon ist es passiert.

Ein Unfall oder Sturz macht schnelles Handeln notwendig. Wie man sich bei Unfällen richtig verhält, war Thema eines Erste-Hilfe-Tages an der Georg-Ackermann-Schule.

Solche Veranstaltungen werden schon seit vielen Jahren in enger Kooperation zwischen der GAS und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) durchgeführt. An dem diesjährigen Erste-Hilfe-Tag nahmen die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen teil. Geleitet wurden die Kurse von der Notfallsanitäterin Isabelle Bouschung und dem Rettungsassistenten Harald Will, die beide neben ihrer Tätigkeit beim DRK auch ehrenamtliche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sind.

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen zeigten großes Interesse an der Thematik. Sie lernten, wie man sich in Notsituationen richtig verhält und was bei Verletzungen und Erkrankungen zu tun ist, denn weit über die traditionelle Erstversorgung bei Unfällen hinaus informierten Frau Bouschung und Herr Will auch über Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, die zu schwierigen Situationen führen können. Dass die beiden ihr „Handwerk“ verstehen, sah man an der guten Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler, den zahlreichen durchdachten Rückfragen und dem Eifer mit dem sie sich an den einzelnen Übungen beteiligten.

Kurz mal nicht aufgepasst ... das galt für diesen Tag nicht, denn alle waren konzentriert bei der Sache. Von dem eigentlichen Thema abgesehen konnten die Schülerinnen und Schüler aber noch andere wichtige Informationen mit nach Hause nehmen.

Nach der 10. Klasse wird für sie ein neuer Lebensabschnitt beginnen, da sie die Georg-Ackermann-Schule verlassen und entweder mit weiterführenden Bildungsmaßnahmen oder einer Ausbildung beginnen werden. Welche Möglichkeiten ein freiwilliges soziales Jahr bietet, sich sozial zu engagieren und beruflich zu orientieren war ein wichtiges Thema, das auch an diesem Tag Raum fand. Das Deutsche Rote Kreuz verschafft dabei vielfältige Perspektiven, die die Jugendlichen aus erster Hand erfahren konnten.

Die zuständige Lehrerin der GAS, Frau Raekow, ist überzeugt, dass die Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße davon profitieren, wenn Experten von außerhalb der Schule einen solchen Tag gestalten. Die Jugendlichen nahmen an diesem Tag mit dem Erste-Hilfe-Training auch viel Wissenswertes für ihre berufliche Zukunftsplanung mit nach Hause. Die Schülerinnen und Schüler äußerten sich begeistert über diesen Tag. Bei einigen wurde das Interesse für eine Karriere im medizinischen Bereich bestätigt oder sogar geweckt.

Text: Monja Raekow