Eingeschränkter Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen

Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Breuberger!

Ab dieser Woche wurden die Kindertageseinrichtungen wieder für einen eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. Gerne möchte ich Ihnen nachfolgend noch einmal konkretisieren, wie genau die Aufnahme der Kinder erfolgen kann.

Eingeschränkter Regelbetrieb in den städtischen Kindertagesstätten
Das Land Hessen hat ab dieser Woche den eingeschränkten Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und Betreuungen angekündigt, jedoch die Konkretisierung der Regelungen erst in der vergangenen Woche herausgegeben.

Der Regelbetrieb kann allerdings nur eingeschränkt unter den Maßgaben des Infektionsschutzes aufgenommen werden. Auch in den Kindertageseinrichtungen gelten andere Hygienemaßstäbe als sonst. Nicht alle Fachkräfte können für die Betreuung eingesetzt werden.

Die Betreuungsansprüche richten sich in erster Linie wie seither nach den bekannten Regelungen für die Notbetreuung, die um einige wenige Aspekte erweitert wurden. Darüber hinaus entscheidet der jeweilige Träger in Abstimmung mit dem Kreisjugendamt, nach welchen Kriterien noch zusätzlich Kinder aufgenommen werden können. Das Jugendamt und die Odenwaldkreiskommunen haben sich gemeinsam abgestimmt und folgende Regelungen und Kriterien für den Regelbetrieb festgelegt:

· Gruppenanzahl durch Möglichkeiten zur räumlichen Trennung während des Ablaufes der Betreuung innen und außen bestimmt

· Gruppengröße auf max. 13 Kinder (Krippe 6 Kinder) begrenzt

· Ggf. Reduzierung der Betreuungszeiten aufgrund von Bedarfsanmeldungen

· Feste Gruppenzuordnung (nach Möglichkeit auch für Personal)

· Beachtung von Hygiene- und Verhaltensregeln

Zurzeit wird der Betreuungsbedarf aus dem anspruchsberechtigten Personenkreis geklärt. Dieser setzt sich folgendermaßen zusammen:

· Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet und der zweite Elternteil auch berufstätig ist

· Kinder von berufstätigen oder studierenden Alleinerziehenden

· Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls dringend erforderlich ist

· Kinder, für die eine Integrativmaßnahme bewilligt ist

Ergänzend zu den Anspruchsberechtigungen richtet sich die Vergabe von weiteren noch verfügbaren Plätzen nach einer sogenannten Härtefallregelung. Die konkreten Kriterien und die Prioritäten hierfür werden in Abstimmung mit dem Jugendamt festgelegt. Dazu können gehören:

· eine doppelte Berufstätigkeit der Eltern,

· die bevorstehende Einschulung des Kindes

· spezielle Förderbedarfe des Kindes

· soziale/gesundheitliche Aspekte im familiären Umfeld

Nach Auswertung der Anmeldung und Fertigstellung unserer Planung informieren wir Sie schnellstmöglich darüber, wie sich die Betreuung konkret gestalten wird und ob wir Ihr Kind dabei, im Sinne der Verordnung des Landes gemäß der Anmeldung, aufnehmen können. Unser Ziel ist es, dass möglichst bald so viele Kinder wie möglich wieder betreut werden können.

Über die aktuelle Entwicklung halten wir Sie, liebe Eltern, mit Hinweisen und Meldungen auf unserer Homepage www.breuberg.de und unserer Facebook-Seite auf dem Laufenden.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und alles Gute!

Herzlichst

Ihr Bürgermeister
Jörg Springer