Arbeitsgemeinschaft "Neustadt in Europa", ehemaliger Rodensteiner, Kampagne 116 117, Weihnachtsbeleuchtung

Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Breuberger!

In dieser Woche möchte ich Sie über die Aktion „Brieffreundschaften“ der Arbeitsgemeinschaft „Neustadt in Europa“, den aktuellen Stand des Abbruches des ehem. Hotels Rodensteiner im ST Neustadt und die hessenweite Kampagne „Erkältungssymptome? Immer zuerst die 116117 anrufen!“ informieren. Weiterhin startete in dieser Woche ein teilweiser Austausch der kommunalen Weihnachtsbeleuchtung.

Arbeitsgemeinschaft „Neustadt in Europa“: Brieffreundschaften
Aus der Neustädter Partnerstadt Neustadt in Holstein erreichte uns die Einladung zur Teilnahme an Brieffreundschaften. Hintergrund ist, die Städtefreundschaft aufrecht zu erhalten, zu fördern und auszubauen, auch wenn Corona bedingt keine großen Neustadt-Treffen stattfinden können. Das Treffen in Neustadt an der Aisch in diesem Jahr musste abgesagt werden. Ob das Treffen in 2021 in Neustadt in Holstein stattfinden kann, bleibt ungewiss. Ich lade Sie, liebe Neustädter und selbstverständlich auch alle anderen Breuberger dazu ein, von dieser Möglichkeit regen Gebrauch zu machen. Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik „Aus unserer Stadt“.

Aktueller Stand Abbruch ehem. Hotel Rodensteiner im ST Neustadt
Der Hauptabbruch des ehem. Hotelkomplexes ist weitestgehend abgeschlossen. Derzeit laufen noch die Abbrucharbeiten der restlichen, an den verbleibenden Bestand angrenzenden, Gebäudeteile sowie die Räumung des Bauschutts. Die Fundamente werden nach den Räumungsarbeiten ebenfalls noch beseitigt und abschließend erfolgen die Planierarbeiten bis voraussichtlich Ende November.

Kampagne „Erkältungssymptome? Immer zuerst die 116117 anrufen!“ der kassenärztlichen Vereinigung Hessen
Vor dem Hintergrund der andauernden Coronapandemie und beginnenden Erkältungszeit startet die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration eine hessenweite Kampagne mit einer wichtigen Botschaft: Patienten mit Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Fieber sollen keinesfalls einfach in die Zentralen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) gehen, sondern immer zuerst die 116117 anrufen. Die Kampagne soll dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern.

Um zu erfahren, zu welchen Zeiten sie in die Bereitschaftsdienstzentralen gehen können, können sich die Patienten jederzeit an die Dispositionszentralen wenden. Mit einer aufmerksamkeitsstarken Kampagne weist die KVH daher darauf hin, dass Patienten mit den genannten Krankheitszeichen immer zuerst die 116117 anrufen sollen, bevor sie eine ÄBD-Zentrale aufsuchen. Dazu sind ab heute mehr als 400 Großflächenplakate im ganzen Bundesland und ab der nächsten Woche 220 sogenannte City-Light-Poster an Frankfurter U- und S-Bahn-Stationen zu sehen. Darüber hinaus liegen 50.000 Postkarten in den hessischen Bürgerämtern zur Mitnahme bereit.

Vor dem Hintergrund der derzeit hohen Anzahl an Anrufen unter der Nummer – in der vergangenen Woche waren es mehr als 41.000 – weist die KVH darauf hin, dass die 116117 im Zusammenhang mit der Pandemie „nur“ dazu da sei, Patienten zu beraten und nach vordefinierten Fragen zu ermitteln, ob und wo ein Test durchgeführt werden sollte. Demnach würden sich die Menschen inzwischen mit jeglichen Fragen rund um das Coronavirus an die Rufnummer wenden. Der Grund: Die Nummer ist trotz des hohen Anrufer Aufkommens vergleichsweise gut erreichbar – und damit für viele die erste Anlaufstelle. „Bisher ist das noch zu bewerkstelligen. Doch die Zahl der Anrufe wird mutmaßlich weiter steigen. Hinzu kommt – und das gerät durch Corona immer mehr in Vergessenheit –, dass natürlich weiterhin gewährleistet sein soll, dass die 116117 bei akuten gesundheitlichen Beschwerden schnell zu erreichen ist. Die KVH appelliert daher an die Menschen, nur dann diese Rufnummer anzurufen, wenn tatsächlich ein Bedarf besteht.

Weihnachtsbeleuchtung im ST Sandbach
In dieser Woche wurde die weihnachtliche Marktplatzbeleuchtung im ST Sandbach teilweise erneuert. Die Lichterketten an den Gebäuden erhielten neue LED-Lampen. Somit ist die komplette städtische Weihnachtsbeleuchtung in allen Stadtteilen auf die energiesparsameren Leuchtmittel umgestellt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund!

Herzlichst

Ihr Bürgermeister
Jörg Springer