Die Bürgermeisterin informiert:

Gründung der Pfarrei „Guter Hirte im Odenwaldkreis“, Sitzbank im ST Rai-Breitenbach in die Breitenbach geworfen und Naturschutz beginnt im Garten – Heckenschnitt nur bis Ende Februar


Fotos: Kommune

Gründung der Pfarrei „Guter Hirte im Odenwaldkreis“
Mit dem feierlichen Gründungsgottesdienst am 1. Februar wurde die neue katholische Pfarrei „Guter Hirte im Odenwaldkreis“ offiziell sichtbar ins Leben gerufen. Als Bürgermeisterin gratuliere ich herzlich zu diesem wichtigen Schritt.

Die Feier war ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Gemeinschaft und Aufbruch im Odenwaldkreis. Die neue Pfarrei vereint die Kirchgemeinden in den Städten und Gemeinden Erbach, Michelstadt, Höchst, Bad König, Oberzent, Breuberg, Brensbach, Reichelsheim und Lützelbach. Diese Vielfalt zeigt eindrucksvoll, dass die neue Pfarrei aus dem Engagement vieler Haupt- und Ehrenamtlicher gewachsen ist und zugleich die Verwurzelung in den einzelnen Gemeinden bewahrt.

Kirchliche Gemeinschaften leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander in unseren Kommunen. Ich wünsche der neuen Pfarrei, ihrem Leitungsteam sowie allen Engagierten für den gemeinsamen Weg viel Erfolg, Zuversicht und Gottes Segen.

Sitzbank im ST Rai-Breitenbach in die Breitenbach geworfen
Mit deutlichem Unverständnis nehme ich zur Kenntnis, dass eine Sitzbank, die zuletzt ehrenamtlich erneuert worden war, mutwillig in die Breitenbach geworfen wurde. Die Bank befand sich zuvor im ST Rai-Breitenbach am Weg unterhalb des Bioenergiedorfs.

Die Tatzeit liegt zwischen Freitag, 30.01., 12 Uhr mittags, und Samstagvormittag. Auch wenn es sich um eine privat aufgestellte Bank handelt, ist dies keinesfalls ein harmloser Streich, sondern eine Sachbeschädigung sowie ein Eingriff in die Umwelt, der nicht toleriert wird.

Die Bergung der Bank durch den städtischen Bauhof verursachte zusätzliche Kosten und band Personal, das an anderer Stelle dringend benötigt wird. Solche Taten schaden nicht nur dem Eigentümer der Bank, sondern auch dem Erscheinungsbild unserer Stadt und der Natur. Das Einbringen von Gegenständen in ein Gewässer stellt zudem eine Gefahr für Tiere, den Wasserlauf sowie für nachfolgende Unterhaltungsarbeiten dar. Insbesondere der in unmittelbarer Nähe lebende Biber ist besonders empfindlich gegenüber solchen Eingriffen in seinen Lebensraum.

Ich appelliere an die Bevölkerung, nicht wegzuschauen! Wer im genannten Bereich zwischen Freitagmittag und Samstagvormittag Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zum Tathergang geben kann, wird gebeten, sich bei der Stadtverwaltung zu melden.

Unsere Stadt lebt von Rücksichtnahme und gegenseitigem Respekt. Vandalismus schadet diesem Zusammenleben und wird nicht akzeptiert.

Naturschutz beginnt im Garten – Heckenschnitt nur bis Ende Februar
Der Frühling steht vor der Tür – und mit ihm beginnt bald die Brutzeit unserer heimischen Vögel. Deshalb möchte ich daran erinnern, dass ab 1. März der radikale Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Gehölzen gesetzlich nicht mehr erlaubt ist.

Hecken sind wichtige Rückzugs- und Nistplätze für viele Tierarten. Wer seine Hecke pflegen möchte, kann in dieser Zeit nur vorsichtige Form- und Pflegeschnitte vornehmen – und auch das bitte nur, wenn sich keine Tiere darin aufhalten.

Ich bitte außerdem darum, Gartenabfälle umweltgerecht zu entsorgen, zum Beispiel über den eigenen Kompost oder die kommunalen Grünschnittabgabe.

Mit etwas Rücksicht können wir gemeinsam einen wertvollen Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern fröhliche, friedliche und unbeschwerte Fastnachtstage.

Herzliche Grüße

Ihre Bürgermeisterin
Deirdre Heckler