Die Bürgermeisterin informiert / KW 20


Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Breubergerinnen und Breuberger,

Baumspende für Breuberg: Ehemaliger Ortsbeirat Wald-Amorbach setzt bleibendes Zeichen

Der ehemalige Ortsbeirat Wald-Amorbach (Amtszeit 2021–2026) hat mit der Pflanzung einer Stadtbirne am Wasserwerk im ST Wald-Amorbach ein sichtbares und nachhaltiges Zeichen für Umweltbewusstsein und die Verbundenheit zur eigenen Heimat gesetzt.

Die Wahl fiel bewusst auf eine robuste, klimaangepasste Baumart, die langfristig zur positiven Entwicklung des Standorts beiträgt.

Ich begrüße diese Initiative sehr und würdigt damit das Engagement des ehemaligen Ortsbeirats für die Gemeinschaft und die Umwelt vor Ort.

Bildunterschrift: Maximilian Schultis und Tobias Hotz (Bauhof) Hans Werner Bausch (ehemaliger Ortsbeirat Wald-Amorbach), Bürgermeisterin Deirdre Heckler, Elke Wengerter und Roswitha Flemming (beide ehemaliger Ortsbeirat Wald-Amorbach)

Mehr Sicherheit für ältere Menschen im Alltag

Ein starkes Sicherheitsgefühl – sowohl in den eigenen vier Wänden als auch im öffentlichen Raum – ist ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität älterer Menschen. Um dieses gezielt zu fördern, wurden bereits im Jahr 2014 im Odenwaldkreis in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Südhessen ehrenamtliche Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren (SfS) ausgebildet.
Diese engagierten Ehrenamtlichen stehen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern als kompetente Ansprechpersonen zur Seite. Als Bindeglied zwischen Bevölkerung und Polizei informieren sie über aktuelle Betrugsmaschen, geben wertvolle Hinweise zur Kriminalprävention und vermitteln bei Bedarf weiterführende fachliche Beratung.
Die Kommune unterstützt dieses wichtige Engagement ausdrücklich und möchte das Netzwerk weiter stärken.
Für Breuberg zuständig ist Carsten Orth. Dieser ist erreichbar unter 0171-5556556 oder unter cuevas@web.de.
Scheuen Sie sich nicht, dieses Angebot zu nutzen.

Erhöhte Waldbrandgefahr
Aufgrund der anhaltend trockenen Witterung und ungewöhnlich warmer Frühlingstemperaturen besteht derzeit in der umliegenden Region eine erhöhte bis hohe Waldbrandgefahr. Laut Deutschem Wetterdienst bewegt sich der Waldbrandgefahrenindex aktuell auf den Stufen 3 bis 4, was einer mittleren bis hohen Gefährdung entspricht. Besonders gefährdet sind Waldflächen mit trockenem Laub, Gras sowie verbliebenem Kronen- und Totholz infolge früherer Sturmereignisse und Borkenkäferschäden.

Der März 2025 war der trockenste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881, und auch im April sind bislang kaum nennenswerte Niederschläge gefallen. In Verbindung mit den milden Temperaturen hat dies zu stark ausgetrockneten Böden geführt. Besonders anfällig sind Nadelwälder sowie Bereiche mit viel abgestorbenem Holz, die bereits bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen leicht in Brand geraten können. Auch in der Region wurden bereits erste kleinere Brände registriert.

Feuerwehr und Stadtverwaltung rufen Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher dazu auf, insbesondere an den Feiertagen umsichtig zu handeln und besondere Vorsicht walten zu lassen.

Wichtige Verhaltenshinweise zum Schutz der Wälder

  • Offenes Feuer vermeiden: Grillen, Lagerfeuer oder andere Feuerquellen sind im Wald und in unmittelbarer Nähe untersagt.
  • Nicht rauchen: Verzichten Sie auf das Rauchen im Wald und entsorgen Sie Zigarettenreste keinesfalls in der Natur.
  • Richtig parken: Nutzen Sie ausschließlich ausgewiesene Parkflächen, da heiße Fahrzeugteile trockenes Gras entzünden können.
  • Zufahrten freihalten: Blockieren Sie keine Rettungswege, damit Einsatzkräfte im Notfall schnell reagieren können.
  • Notruf wählen: Melden Sie Rauch oder Feuer umgehend über die Notrufnummer 112 – schnelles Handeln ist entscheidend.

Mutwillig zerstörter Baum am Spielplatz im ST Hainstadt

Die mutwillige Zerstörung eines Baumes am Spielplatz im Stadtteil Hainstadt sorgt für großes Unverständnis. Unbekannte haben die Rinde des Baumes großflächig entfernt. Nach fachlicher Einschätzung ist davon auszugehen, dass der Baum infolge dieser Beschädigung absterben wird.
Ich verurteile diese Tat ausdrücklich. Es handelt sich hierbei keineswegs um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine schwerwiegende Sachbeschädigung. Die Stadt hat daher bereits Anzeige erstattet.
Neben dem entstandenen finanziellen Schaden wiegt insbesondere auch der Verlust für die Allgemeinheit schwer. Bäume leisten einen wichtigen Beitrag für ein lebenswertes Umfeld und sind von großer Bedeutung für Klima- und Umweltschutz.
Ich bitte die Bevölkerung um Mithilfe und Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können.

Gießpaten gesucht

Der Frühling ist in Breuberg angekommen und die warme Jahreszeit steht bereits vor der Tür. Auch in diesem Jahr freut sich der städtische Bauhof über engagierte Unterstützung durch Gießpatenschaften.
In allen Stadtteilen von Breuberg gibt es Pflanzbeete und Bäume, die während der Sommermonate regelmäßig bewässert werden müssen. Viele dieser Flächen befinden sich direkt in Wohngebieten, einige aber auch in den umliegenden Naherholungsbereichen.
Daher richtet sich der Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in diesem Jahr beteiligen möchten, um die Versorgung der städtischen Grünanlagen sicherzustellen: Wenn Sie Interesse haben zu helfen, melden Sie sich bitte beim Bauhof bei Tobias Hotz unter 0171-9777890 oder per E-Mail an hotz@breuberg.de.
Passendes Gießequipment wird bei Bedarf nach Möglichkeit zur Verfügung gestellt. Für jedes Engagement sind wir sehr dankbar und finden gemeinsam eine passende Fläche oder einen Baum, den Sie betreuen können.

Wir freuen uns auf zahlreiche Gießpatinnen und Gießpaten!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Vatertag und ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße

Ihre Bürgermeisterin
Deirdre Heckler