Breuberg-Bund: Vierteljahreszeitschrift „Der Odenwald“
Eine steile Karriere: Vom Pfarrer zum Dom- und Hofprediger in Berlin
Soeben hat der Breuberg-Bund das 2. Heft des 73. Jahrgangs 2026 seiner Vierteljahreszeitschrift „Der Odenwald“ vorgelegt. Der einleitende Beitrag von Thomas Maul befasst sich mit dem „Erntebrauchtum in Südhessen – Erkenntnisse aus den Dorfältestenbefragungen von Dr. Heinrich Winter (1898-1964). Dieser hatte von 1938-1944 in 124 Ortschaften in allen südhessischen Landkreisen Befragungen älterer Mitbürger durchgeführt und die Ergebnisse schriftlich fixiert, die heute im Staatsarchiv Darmstadt deponiert sind.
Im Rahmen dieser Befragungen, die neben den Festen im Verlauf eines Menschenlebens auch zu Brauchereignissen im Jahreslauf gestellt wurden, ist auch nach dem Odenwälder Erntebrauchtum von der Aussaat bis zur Ernte gefragt, wovon der vorliegende Beitrag eine Zusammenfassung bietet. Die interessanten Ausführungen dazu werden durch zahlreiche instruktive Fotos illustriert.
Die weiteren Beiträge sind:
Peter C. Woitge: „Wilhelm Baur (1826-1897) – Stationen seines Lebensweges vom Pfarrer zum Hofprediger in Berlin und Generalsuperintendenten der Rheinprovinz Preußens“; Heiner Heimberger: „Die Großeicholzheimer Wagenschmierbrennerei“; Benno Lehmann, „DER ODENWALD IN ALTEN ANSICHTEN: Johann Heinrich Schilbach: Schloss Schönberg an der Bergstraße“; Hans-Günther Morr: „Zur Geschichte des Wallfahrtsortes Maria Einsiedel.“ sowie: „Lesefunde von 1810 – Lichtenberg: Abbruch eines Häuschens auf dem Bollwerk und Versteigerung von Inventar des Rentamtes. – Olfen/Güttersbach: Eine große Nachkommenschaft.“


